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Gas und Heizung

Gas und Heizung

Kaum vorstellbar ist der Verzicht auf ein Heizsystem in geschlossenen Räumen. Erst ab 1900 verbreiteten sich erste Heizsysteme im privaten Wohnungsbau und seitdem hat sich viel getan. Während man zu dieser Zeit noch ausschließlich mit Holz und Kohle heizte, haben wir heute viel mehr Möglichkeiten Wärme in unsere Häuser zu bringen.

Ende des 20. Jahrhunderts gewann man auch Energie aus Öl, Gas und Atomenergie und noch heute sind diese Formen aktiv. Doch immer wieder zeigen uns Ereignisse, wie beispielsweise die Ölkrise 1979/80 oder 1986 der Katastrophe von Tschernobyl und 2011 Fukushima, dass es immer wichtiger wird uns unabhängig von Verbrennungstechnologien zu machen und auf alternative Energien umzusteigen.

Wärmepumpe

Erde, Luft und Wasser – elementare Bestände, die unsere Erde erst zu dem Ort machen, der sie ist. Und unglaublich, aber wahr diese Elemente besitzen Wärme. Wärme ist hierbei eine Frage der Definition.

Das Prinzip
Das Prinzip der Wärmepumpen beruht auf dem Joul-Thomson-Effekt, der bereits 1852 von James Prescott Joule und Sir William Thomson (dem späteren Lord Kelvin) beschrieben wurde. Er besagt, dass sich Gase bei Drosselung erhitzen.

Die Umsetzung
Wärmepumpen enthalten ein Kühlmittel, welches bereits bei sehr niedrigen Temperaturen kocht, bzw. verdampft. Dieser Vorgang findet im sogenannten Verdampfer statt. Im Verdichter wird das Volumen des Gases gedrosselt. Man stelle sich hierbei ein Rohr mit einem Hindernis im Inneren vor. Das Gas strömt zum Hindernis und das Volumen steigt, bevor der Druck zu hoch wird und das Hindernis überwunden wird.  Der mittlere Teilchenabstand erhöht sich und dadurch ändert das Gas die Temperatur. Das somit erhitzte Kältemittel strömt nun zum Verflüssiger (Wärmetauscher). Hier wird die gewonnene Wärmeenergie auf das Heizsystem übertragen. In diesem Schritt verliert das Gas an Temperatur und verflüssigt sich wieder und der Kreislauf beginnt von vorn.

Pro und Contra
Die Wärmepumpe ist eine Stromheizung. Im besten Falle gewinnt diese 4 kWH Wärme aus 1 kWH Strom. Was für eine Investition in eine Wärmepumpe spricht ist unter anderem die Unabhängigkeit von Öl- und Gasimporten, sowie der Anstieg des Wertes Ihrer Immobilie. Vorteile bietet das System auf jeden Fall, wenn Sie einen Neubau planen und mit der Installation von Fußboden-, Wand- oder Flächenheizungen rechnen.

Wir beraten Sie gern ausführlich zum Thema, vergleichen und prüfen gemeinsam mit Ihnen.

Multibeton Fußbodenheizung

Multibeton Fußbodenheizung

Verlegeschema - Die Verlegung der MULTIBETON-Systemrohre auf Boden und Wand wird durch das MULTIBETON-Modulationsverfahren bestimmt. Vereinfacht gesagt findet die Wärmedeckung statt, wo der Wärmebedarf das erfordert. Diese Bedingungen herrschen z. B. an Fenstern und Außenwänden vor. Im Bereich der Raummitte kann weniger Systemrohr eingebracht werden. Dadurch werden die Räume nicht überheizt, der Fußboden bleibt angenehm lauwarm. Sie erhalten eine gleichbleibende Raumtemperatur, welche sich gemäß der Temperaturprofile nach Kollmar reguliert.

Dieses Raumklima wird vom Nutzer als sehr angenehm empfunden und wirkt zusätzlich gesundheitsfördernd. Fühlt der Mensch sich behaglich, ist sein Leistungsvermögen in der Regel am größten. Der Wärmehaushalt ist im Gleichgewicht und es stellt sich die gesunde Körpertemperatur. Es wurden zudem verschiedene Einflussgrößen festgestellt, die Einfluss auf die Behaglichkeit nehmen, z. B.: Luftbewegung, Luftfeuchtigkeit, Temperatur der umschließenden Flächen, Lufttemperatur, Aufenthaltsdauer, Belegungsdichte, Kleidung, Tätigkeitsgrad und körperliche Verfassung.

Die thermische Behaglichkeit ist keine exakte Größe. Jeder Mensch empfindet ein für sich eigenes optimales Raumklima, die Bandbreite ist bei gleichen Raumtemperaturen unterschiedlich. Quelle: MULTIBETON

Wir bieten Ihnen eine umfassende Beratung und Planung Ihrer Heizanlage, sowie Informationen zum Förderprogramm der KfW Bankgruppe.

Ob online oder persönlich - wir beraten Sie gern zu Ihrer neuen Heizung!

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